Montag, 3. Dezember 2012

Da war doch noch was...

Na klar! Ich möchte mich hier nochmal ganz doll bei allen bedanken, die mir hier oder anderswo so liebe Geburtsgrüsse hinterlassen haben. Danke, danke, danke! 
Bei so netten und vielfältigen Wünschen kann das nächste Jahr einfach nur gut werden! Also so richtig gut!
Und gefeiert haben wir natürlich auch, im feinen kleinen Familienkreis. Und meine lieben Gäste mussten mal wieder alle möglichen Kompositionen aushalten, die ich schon immermal ausprobieren wollte...
Es gab mein erstes Steinpilzrisotto, meinen ersten CousCuous-Salat (genial), meinen ersten Rote-Bete Feta-Salat a la Jamie Oliver, diverse klassische Rezepte wie Kartoffelsalat, Kasslernussschinken, Spanferkelschulter und  gefüllte Eier wie in den 80ern und meine allererste richtige Torte!!!


Aus der dann auf einmal noch eine Torte entstanden ist...


Und wer wissen will wie es dazu gekommen ist, der muss einfach weiter lesen...

Herr A. wollte auch was Leckeres beisteuern und diese recht einfachen aber köstlichen Erdnuss-Palmiers treffen warscheinlich jeden Geschmack. Männer sind einfach praktischer! Einfaches Rezept (mit Erdnussbutter und braunem Zucker gefüllter Blätterteig) - alle sind glücklich:


Auf jeden Fall geht es sicher nicht nur mir so, aber im Moment rennt die Zeit wie Blöde und irgendwie hab ich immer das Gefühl bei Allem hinterher zu hängen. Umso stolzer bin ich, dass ich es tatsächlich in diesem Jahr geschafft habe 1.rechtzeitig! 2.nicht gegkauft! & 3. für meine "kleinen" Jungs! einen Weihnachtskalender zu basteln. Wenn auch nicht die hohe Kunst, so doch mit viel Liebe...



48 Tüten wollten gepackt werden... 
(...und ich wollte irgendwann mal noch mehr Kids... ;o)


Also, wers bis heute nicht geschafft hat, der ist inzwischen zu spät!
Zumindest ist jetzt der Zeitpunkt auch bei mir gekommen, wo sich so langsam Weihnachtstimmung breit macht und weil wir jetzt Dezember haben und nicht September , ist das auch gut so.
Und um ganz entspannt in den Endspurt zu starten (...wenn das überhaupt möglich ist), haben wir uns heut einfach mal einen Tag FREI gegönnt. Die Kids hatten schulfereien Tag und wir sind in die Südsee "geflogen". Ein paar sehr schöne Stunden im Tropical Island haben wir uns heut gegönnt, was auf einem Montag ohne Ferien echt zu empfehlen ist!

 
Und wen´s interessiert, der kann jetzt noch mein Tortendesaster live mit erleben...
Frau A. will also eine RICHTIGE Torte zaubern, so ganz ohne Improvisieren, sondern so richtig eben, damit alles klappt...
Mein grosses Vorbild ist natürlich Monika, aber diesmal sollte es keine Motivtorte werden, sondern eine mit Spritz aussen drumrum. Aber das Innenleben ist ja eh gleich. Also die Form ordentlich verkleidet:




Die Form fürs "ohne-Hubbel-Backen" vorbereitet, also mit feuchten Tüchern gefüllte Alufolie umwickelt und den Teig gebacken. Bis dahin gut:





Am nächsten Tag feststellen, dass der Hubbel obendrauf doch größer war als angenommen und überhaupt der Kuchen recht eigenartig anmutet:


Um dann festzustellen, dass der Berg oben... unten einfach fehlt...


Na Zeit zum Nachdenken war da nicht mehr. Also wie geplant einfach gefüllt (was sollte ich auch anderes machen?) und den obersten Berg einfach mal zur Seite... und als Not-Torte auch noch zubereitet. Also schnell nen Zauberboden aus Eierbisquits und Butter (genug Wut im Bauch hatte ich um die schnell zu Brei zu schlagen) und Schwubs war da die 2. Torte...

Am Nächsten Tag dann Torte Nr. 1 - nein, es war keine Überraschung - auch die Füllung war ein Desaster - wollte sie doch partout nicht IN der Torte bleiben:


...was eine Manscherei!!! Bloss gut, dass sich dieses Dilemma über 3 Tage hinweg gezogen hat. Alles an einem Tag hätte ich sicher nicht ertragen! 
Allerdings war zu diesem Zeitpunkt mein Ehrgeiz schon mehr als geweckt und ich lass mich doch auch nicht von so einer Torte stänkern!!!
Alles mit einer leckeren Creme ummantelt und meine neue Spritze getestet und spätestens an der Stelle wusste ich was es heisst, wenn jemand sagt: "Aussen hui Innen pfui..."



Eine richtig schöne "Oma-Torte" ist entstanden. Mit Buttercreme aussen und Rosetten und keiner hats gesehen... bis zum Aufschneiden... 


 Ach, und Torte Nr. 2 gabs ja dann auch noch...

...und was soll ich euch sagen?
Beide waren sooo köstlich, das es vollkommen wurscht war wie sie aussahen oder entstanden sind und wieviel graue Haare mir dabei gewachsen sind.


Vielleicht ein guter Rat fürs nächste Jahr:
Schön gelassen bleiben! Alles wird gut!
In diesem Sinne - lasst euch nicht stressen! Eure Anke



 


Sonntag, 25. November 2012

Hilfe! Nähmaschine...

Da ist Frau A. über nacht ein Jahr älter geworden und hat irgendwie ganz unruhig geschlafen... Aber nicht wegen dem Alter, damit kann ich umgehen. Ich brauch mal Hilfe, ich weiss nicht was ich machen soll...

Also, ich stecke gestern so in den Geburtstagsvorbereitungen mit Kochen und Backen und Putzen und bei einer Kaffepause gönne ich mir einen Blick in die Stapel von Werbeblättern für die nächste Woche. Zack, da wars! Bei Kaufland gibts ab Montag die 
für 159 Euros. Ich hab euch ja letztens schon von meinem Ärger mit meiner alten Hobbynähmaschine berichtet und das eigentlich trotzdem andere Dinge wichtiger wären. Aber das scheint ein wirklich gutes Angebot zu sein, denn im Netz ist die nicht unter 199€ zu bekommen und die Berichte klingen alle soweit ganz gut. Jetzt hab ich mich aber noch nicht mit dem Thema "Overlock" auseinander gesetzt. Brauch ich eigentlich eine ganz normale neue Nähmaschine oder eine Overlock? Sind die eigentlich nur als Zusatzgerät gedacht oder ersetzen die eine "Normale"? Kann man bei diesem Preis (der für mich gerade noch ok wäre) überhaupt was erwarten oder sollte man deutlich tiefer in die Tasche greifen? Wohlgemerkt: Ich nähe ja nicht im Akkord. Aber es gibt da inzwischen soviel Auswahl, dass ich echt verwirrt bin.
Also, Fragen über Fragen... Kauf ich mir morgen eine oder nicht? Hilft mir mal bitte jemand?  
Jetzt geh ich mal wieder an die Töppe, hoffentlich eine Ablenkung... Eure Anke

Montag, 19. November 2012

Kalt wirds...

...und damit mein neues Projekt (nur für mich allein) auch Sinn macht, muss ich mich echt sputen.
Mein guter, heissgeliebter Wintermantel ist nun genau 16 Jahre alt. Frisch gereinigt und bereit für diesen Winter (leider hat die Reinigung schon wieder einen Knopf behalten, aber das kenn ich schon...). Aber ist es nach so vielen Jahren nicht mal Zeit für was Neues? 
Ich denke schon! Was die einschlägigen Konsumtempel so hergeben gefällt mir nicht wirklich und was mir gefällt, gefällt meinem Portemonaie nicht... Ein Dilemma was sicher einige von euch nachvollziehen können. Stehen doch auf Geburtstags- und Weihnachtswunschzettel eher pracktische Dinge, wie ein neuer Pü-Stab, oder endlich ein vernüftiger Drucker, oder ein Bildschirm auf dem man auch was sehen kann... 
Also wag ich mich frischen Mutes ans Projekt "Selbermachen", frei nach dem Motto: Utensilos kann ja jeder... 

Eigens dafür (und hoffentlich folgende Projekte) hab ich mir bei 1,2,3 usw... für kleines Geld eine neue Freundin ersteigert (hab ich wenigstens jemanden zum quatschen beim Nähen ;o) Ich tauf sie jetzt mal "Cecilie", weil mir ja Töchter nicht vergönnt waren und ich den Namen (meiner Oma) immer so schön fand.
Also "Prost" Cecilie, auf gute Zusammenarbeit und gutes Gelingen (...vor dem nächsten Frühling).
Wie anfangen? Im Fundus fand sich noch so eine richtig schön kuschelige Schummelfelldecke, die ich leider nie auf unser Sofa legen konnte, Hundebesitzer wissen was ich meine. Und weil ich nicht als Schneehase rumlaufen möchte, wurde diese schöne Decke als Futter auserkoren. 
Nun zum Schnitt... Schrank auf, altes Lieblingssacko raus und in mühevoller Kleinarbeit abends vor der Fernsehkiste aufgetrennt und alle Teile mit Zettelchen versehen. Fehlt noch der Oberstoff:


Den hab ich auch sehr günstig bei buttinette gefunden. Ist in Wirklichkeit ein wenig dunkler. Ein feiner Wollstoff in gedeckten Petroltönen, grad genau meine Farben.


Und los gehts ans Zuschneiden des Futters. Zuschneiden ist beim Nähen so ziemlich das Allerblödeste. Vielleicht erfindet mal einer fertige Nähsätze, das wäre doch mal praktisch. Und hätt ich vorher gewusst, was das mit dem Kuschelfell für eine gnadenlose Fusselei wird, hätt ich mir sicher was anderes ausgesucht. Mein Staubsauger war im Dauereinsatz und hat zwischendurch sogar ein Ärmelteil meines recycelten Schnittmusters gefressen. Aber der Anfang war getan und die ersten Nähte konnten geschlossen werden. Ich vermute mal da gibts auch ein paar Regeln in welcher Reihenfolge und so, ich hab das eher unkonventionell nach Nase gemacht. Und damits nicht weiter so dolle fusselt hab ich gleich die Kanten mit Zickzack eingefasst, was bei meiner *ähem* alten Pfaff Hobby 350 eine Gedultsprobe ist. 10cm nähen (mit Glück 20cm), Faden abgerissen - neu einfädeln... 


Das macht kein Spass und ich wünschte mir einmal mehr ich hätte eine dieser tollen neuen Maschinen, die sowieso alles selber machen... Naja, übernächstes Weihnachten vielleicht. 
Der nächste Spass kam dann beim Ärmel einsetzen. Ich hab mir fast nen Knoten ins Hirn gemacht bis ich wusste, welcher jetzt der Linke und welcher der Rechte ist. Schliesslich will ich ja nicht nur mit verschränkten Armen auf dem Rücken rumlaufen. Also auch irgendwie rangefummelt, der Cecilie übergezogen und festgestellt, dass der rechte Ärmel irgendwie falsch sitzt... 


Ich hab ihn natürlich nochmal rausgetrennt und richtig zurechtgerückt, sonst hätt ich wohl nicht ruhig schlafen können. Auf jeden Fall war das meine Sonntagsnachmittagsarbeit mal nur für mich und ich werd euch auf dem Laufenden halten.

Wünsch euch eine schöne Woche, eure Anke



...aller Anfang ist schwer!

Dienstag, 13. November 2012

Frau A. war fleissig...

...und ist jetzt endlich froh!!! Drei Ausrufezeichen!!!

Ich habe mich tagelang mit meiner Internetseite beschäftigt, weil mir die "Alte" einfach nicht gefallen hat. Und wie das so ist, wenn man sowas anfängt... man muss es fertig machen, weil dann jede Minute Einsatz davor für die Katz gewesen wäre. Warum weiss ich eigentlich niiieee vorher auf was ich mich einlasse? Fotos suchen und zurechtbasteln, Texte schreiben, mit einem Programm arbeiten, was ein Eigenleben führt (wohlgemerkt immer in die andere Richtung als ich es wollte)... und so sind "einige Stündchen" Arbeit zusammengekommen. Ich präsentiere hiermit meine druckfrische neue Seite:


Wer Lust hat kann ja mal stöbern gehen und ich freu mich natürlich besonders über Rückmeldungen im Gästebuch auf der Seite oder hier als Kommentar. Insbesondere wenn sich irgendwo der Fehlerteufel eingeschlichen hat oder wenn was besonders blöd (oder gut ;o) ist, ists hilfreich wenn man mal nen Wink bekommt.
Also, ich freu mich auf euren Besuch und gehe jetzt mal in den Shop, der braucht auch noch ne kleine Kur...

Alles Liebe, Eure Anke

Donnerstag, 8. November 2012

Vor den Torten...

...waren natürlich die Seifen und die zeige ich euch heute.
Aber vorher möchte ich mich ganz dolle für die vielen lieben Kommentare zu den Torten bedanken. Im Augeblick gibts ja auf einigen Blogs tolle Torten zu sehen, es lohnt sich allemal es auszuprobieren! 
An der Stelle möchte ich auch meine neuen LeserInnen ganz herzlich begrüßen - Viel Spass hier bei mir zwischen Seife, Nähkram, Frisuren und Ab und Zu was zu futtern! Ich steuere auch so langsam auf die 200 zu, da wäre es vielleicht mal Zeit für ein Candy...? Ich denk da mal drüber nach.

Aber nun zur "Soap von Ribbeck", die eigentliche Birnenseife. Und sie sieht genau so aus:


 Gesiedet mit viiiel Erdnussöl und natürlich einem verführerischen
Birnenduft, echt zum reinlegen! 

 


Und verpackt sieht die Gute dann so aus:


Mein lieber großer Sohnemann hat mir sein obergeniales Malbrett für den Computer ausgeliehen und somit werden meine Banderolen noch individueller (...oder sollte ich lieber zeitaufwändiger schreiben...). Na wie auch immer, damit kann man malen wie auf einem Blatt Papier: mit Bleistift, Faserstift, Tusche (ohne Manscherei) und vielem mehr. Das hat richtig Spass gemacht. Ich denke auf die Art werden noch einige Banderolen entstehen. Und so sieht das Ganze aus:



Zur Pflaumentorte gabs natürlich auch eine Seife,
nämlich die einigen schon bekannte UME als Neuauflage:



Ein wenig festlich im bordeauxfarbenen Organzasäckchen,
damit sich der leckere Duft Japanischer Pflaume 
auch voll entfalten kann.



 Ich wünsch euch was, Eure Anke


Freitag, 2. November 2012

Fruit-Soap-Cake

Ich bin euch ja von Hier noch was schuldig, als mich die vermeintliche "Langeweile" plagte...

Nee, nee, das Ganze hatte schon seinen Sinn und wie auch Einige von euch richtig vernuteten, waren die Seifen-Knet-Nerv-Früchte für Torten gedacht.

Die Birnen für eine... logisch:  
Birnentorte a la Soap von Ribbeck


Und für alle die es tatsächlich hnicht kennen, 
folgt das Gedicht von:

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

 

Tja und die kleinen Pflümlies kamen natürlich auf eine Pflaumentorte 

mit dem leckeren Duft nach japanischer Pflaume.

Pflaumentorte UME 

 
Jeweils 10 Stücken a 130-150g 
 

Wenn ich´s so sehe, 
dann hat sich die Fummelei doch irgendwie gelohnt,
also irgenwie, mal so zwischendurch...
 
 Falls ihr nichts mehr von mir hört, dann wünsch ich schon 
euch schon mal ein sonniges Wochenende.
Eure Anke

 


Wieder an Bord...

ja, Frau A. ist nun auch hier wieder an Bord. 
Am letzten Wochenende war ich auf der Herbstmesse in Cottbus vertreten, was im Vorfeld natürlich Einiges an Vorbereitungen bedurfte (...und wie ich feststellen musste auch Einiges an Nachbereitungen, wie Berge von Wäsche, Papierkrieg auf dem Schreibtisch etc...). Und zu allem Überfluss hat zwischendurch auch noch die Computerleitung geklemmt. Naja, so wirds halt nicht langweilig.


So eine Messe ist doch irgendwie ganz anders als ein Markt. Die Zeit verging wie im Flug und es gab viele interessante Gespräche. Auch die Besucher & Kunden haben viel mehr gefragt und das hat dann natürlich viel Spass gemacht. Mit meinem Stand war ich auch zufrieden:


Die Halle hieß "Vital & Co." und es war eine bunte Mischung aus Wellnesshotel, Lebensberatung, allerlei irrwitzige Abnehmmethoden, diverse Schön- & Fitmacher zum Trinken uvm. vertreten.

Ausser Seifen & Co. hatte ich auch das Eine oder Andere Genähte dabei und schaut mal da oben die Kürbiskissen - sind die nicht knuffig geworden? Wollte ich euch sowieso zeigen. Die Idee ist aus der Zeitschrift "Für Sie" und weil ich das Erste so toll fand, musste ich gleich ein Zweites nähen. Wer sie noch möchte, sie sind wieder hier mit nach Hause gereist.


Apropos Nähen, ohne irgendwelche Klischees bedienen zu wollen, hat sich trotzdem die Frage "Was zieh ich an?" gestellt... 
Mittelalter passt nicht, Marktfrau-Dirndl-Oktoberfestverschnitt wollte ich nicht und so ganz und gar Normal erschien mir auch zu platt. 
Herausgekommen ist eine Mischung aus konservativer Hose-Weste Kombination (...irgendwie kommt bei mir immer der Banker durch ;o) und das Ganze aufgepimpt mit einer (zwei) selbstgenähten Schürzchen mit Rüschenrand, weil frau ja schliesslich in der Siedeküche steht. Hab mich darin wirklich sehr wohl gefühlt.


Nun ist es ja aber mit dem Herbst wirklich langsam vorbei und weil meine Mutti gestern Geburtstag hatte, bekam sie den wohl letzten Herbstgruß mit vielen Blättern von unserer Hauswand (...ich musste mich echt beeilen, die meisten liegen schon trocken auf dem Hof)


 Ich wünsch euch was, liebe Grüße, Eure Anke
 

Freitag, 12. Oktober 2012

Einen tollen Nachmittag...

hatte ich vorgestern. 
ich war zum Nassfilzen bei zwei echten Landfrauen eingeladen. Hintergrund war der, dass meine eigenen Nass-Filz-Versuche irgendwie immer kläglich gescheitert sind... falls sich mal jemand wundert, dass es hier auf dem Blog dazu keine Bilder gibt... Na jedenfalls dachte ich in Gesellschaft klappt das viel besser. 
Zu aller erst bekam ich aber eine Einführung in Schafwolle, hier wars ein schwarzes Schaf. Die geschorene verknoddelte Wolle wird über bzw. durch so eine Kardiermaschiene gerollert:


Eigentlich erfolgt das wohl im Handbetrieb, aber die hier war auf ein altes Fahrrad installiert. Echt genial: Spass bei der Arbeit mit Fitnessfaktor! 


Dann wurde die Wolle im Regenwasser ordentlich gestaucht und anschließend geschleudert. Herausgekommen ist ein wunderbar weicher flauschiger Flor. Noch nicht ganz sauber, aber schon richtig kuschelig.


Tja und dann gings ans Filzen. Allerdings mit gekaufter Wolle. Es hat riesen Spass gemacht, wobei ich sagen muss, dass meine Ergebnisse für meinen Geschmack immer noch nicht überzeugend sind. Seifen werde ich wohl weiterhin Trockenfilzen, dass sieht einfach schöner aus. Gerade mal die Seifenkugel ist halberwegs schön geworden. Und dieses undefinierbare Etwas sollte eine Blüte werden... Naja, die ich mal von frau Gartenzwerg bekommen habe sind weitaus schöner! Vielleicht liegt es mir einfach nicht. 



Auf jeden Fall wars ein toller Nachmittag, bei dem ich viel Handwerkliches gelernt habe und ganz nebenbei noch viel über unsere Umgebung erfahren konnte. Vielen Dank ihr lieben Landfrauen und wenn demnächst die Schafwolle versponnen wird, werde ich mich sicher zum Workshop einfinden.
Bis bald, Eure Anke

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Herbst-Ausflug...

Die letzten Tage gabs bei uns Herbstwetter wie im Märchen. Laue Lüftchen & strahlende Sonne, die unsere mit Efeu und Wein zugewachsenen Hauswände in den schönsten Herbstfarben schillern lassen. Laut Vorhersage solls damit ab morgen erst einmal vorbei sein... und um diesen Traum in Grün-Braun-Beige-Orange-Gelb-Rot einzufangen, hab ichs meiner Lieblingsschwägerin gleich gemacht und einen Herbststrauß gebastelt. Die Idee stammt aus dem TV und ist so einfach wie genial. Das Schönste ist, dass ich alle Zutaten direkt vor der Haustür auf dem Hof finde.

 
Und bei strahlendem Sonnenschein war am letzten Sonntag Ab-baden angesagt. Nee, nicht ich Frostbeule... Ich brauch für einen Schritt ins Wasser mindestens 30 Grad, aber unsere Amy hatte noch einen Heidenspass am Rennen und Toben und Baden...


 ...was es da wohl zu sehen gibt?


 
 ...bei dem Tempo darf keiner im Weg stehen!



...die erste Dogge die nicht wasserscheu ist!
 


...in Pose!
 


...ausgelassenes Toben durch Täler und Schluchten.

Und weils mir soviel Spass gemacht hat, bekam unsere Ferienwohnung auch gleich noch einen herbstlichen Touch. Wegen mir könnte es jetzt bis März so bleiben und dann direkt in den Frühling über gehen...









Ich wünsch euch allen einen entspannten, sonnigen Feiertag! Eure Anke